3. August 2018

ZARA EU-Projekt V-START

Seit August 2017 verstärkt ZARA über das Projekt V-START (Victim Support Through Awareness-Raising and neTworking), gemeinsam mit europäischen Partner*innen (COSPE Cooperazione per lo Sviluppo dei Paesi Emergenti, Europäisches Forum für Migrationsstudien und Kuca ljudskih prava Zagreb / Human Rights House Zagreb), seine Unterstützung für von hate crime Betroffene.

 

 

 

Doch was ist hate crime?
Die praxisorientierte hate crime Definition vom OSZE-Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) lautet, “Hate crimes sind kriminelle Handlungen mit einem Vorurteilsmotiv gegen bestimmte Personengruppen”. Diese Definition wird im Rahmen des Projektes herangezogen sowie kritisch beleuchtet.

Die Tätigkeiten im Rahmen von V-START umfassen die Erstellung von länderspezifischen Berichten, den Ausbau eines gestärkten Netzwerks, die Erstellung von Handbüchern und Ratgebern sowie die Durchführung von Informations- und Awareness-Raising-Kampagnen. V-START zielt darauf ab:

  • das Bewusstsein von Betroffenen für verfügbare Unterstützungsleistungen und –angebote zu steigern,
  • den Zugang zum Rechtssystem zu erleichtern
  • und das Unterstützungssystem durch spezifische Schulungen für Mitarbeiter*innen, sowie durch den Ausbau von Vernetzung und Kooperation zu verbessern.

Insgesamt beträgt die Projektlaufzeit 24 Monate (August 2017 bis Juli 2019). Das Projekt wird über das Justizprogramm der Europäischen Union und vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, und Konsumentenschutz co-finanziert. Mit V-START wird die Umsetzung der EU-Richtlinie 2012/29/EU zur Einführung und Festlegung von Mindeststandards im Rechts-, Unterstützungs- und Schutzbereich für Opfer von hate crimes unterstützt.

Mehr Information zu V-START gibt es hier.